Was sich in 2022 in meinem Business verändert

 

Ist dir auch schon aufgefallen, dass oft von einem Sieben-Jahres-Rhythmus gesprochen wird, in dem Veränderungen stattfinden sollen? Der Körper und Geist, die Persönlichkeit sollen sich circa alle sieben Jahre ändern. Mythos oder Wirklichkeit? Das muss wohl jeder für sich selbst beantworten.

Fakt ist aber, dass ich mir im Jahr 2021 wieder über die Fragen „Was will ich? Wo will ich hin?“ Gedanken gemacht habe. Ich habe mich von verschiedenen Menschen inspirieren lassen; sei es über Podcasts, YouTube-Videos, Bücher und Biografien oder 1:1 Coachings. So habe ich den Grundstein gelegt um mit 42 Jahren – in einem neuen 7. Jahr – weitere konkrete Schritte zu verfolgen.

Ich möchte mich weiterbilden und vor allem weiterentwickeln, sowohl fachlich als auch persönlich, neue Kommunikationstechniken und Denkweisen erlernen, neue Menschen kennenlernen, die Digitalisierung aktiv angehen.

Wie will ich das nun umsetzen?

1. Erstellung meiner Webseite

Ein erster Schritt um all das oben genannte aktiv zu verfolgen ist der Aufbau meiner eigenen Webseite. Im Januar 2022 ist diese online gegangen. Hier ist soviel Potenzial, was ich im Laufe der Zeit herauskitzeln will. Und statt „perfekt“ alles im Voraus zu planen wie es aussehen soll, wird es ein Work in Process. Mein WiP.
Ich werde das Design, die Farben, die Schriftarten und so weiter peut-a-peut ausprobieren. Ich freue mich darauf. Sicherlich wird es mich auch das eine oder andere graue Haar kosten, wenn mal etwas nicht so funktioniert. Aber hier bin ich mit „The Content Society“, einem Netzwerk, was konstruktives Feedback gibt, Hilfestellung leistet und gemeinsame Erfolge feiert, gut aufgestellt.

 

2. Blog-Artikel

Der Blog-Artikel ist der größte Punkt in diesem Zusammenhang. Warum? Weil er so viele Bereiche abdecken wird. Letztendlich geht es darum, die eigene Komfortzone zu verlassen und unsichtbare Hürden zu überwinden.

2.1. Content und Technik

Es gilt eigene Ängste und Bedenken mit selbst erstellten Inhalten in Text- und Bildform zu überwinden und die eigene Botschaft nach außen zu tragen. Beschränkende Glaubenssätze lassen uns immer wieder Ausreden finden: Ich habe keine Zeit. Das ist mir zu technisch. Das ist zu kompliziert. Interessieren meine Themen?

Die Lösung ist klein anzufangen:
– Anfangen zu schreiben ohne nachzudenken, ob es jemand liest.
– Anfangen Bilder zu machen, für sich passende herauszusuchen, diese zu bearbeiten und an die besagte Stelle im Blog einzufügen.
– Anfangen auf den „Veröffentlichen“-Button zu drücken.

Auf diesem Weg lerne ich unterschiedliche Blogformate kennen (hier arbeite ich zum Beispiel gerade am Listicle). Ich lerne unterschiedliche Tools, Plugins und Programme kennen, die benötigt werden, um alles technisch umzusetzen. Last but not least, geht es darum die Blog-Artikel regelmäßig zu schreiben und zu veröffentlichen. Dadurch etabliere ich eine Routine und das Projekt „Bloggen“ fühlt sich umsetzbar an.

2.2. Veröffentlichen heißt sichtbar werden

Die Blog-Artikel zu schreiben ist eine Sache. Sie über den „Veröffentlichen“-Button auf die Webseite zu bringen ist eine andere. Aber noch eine ganz andere Sache ist, das alles dann auch auf Social Media zu bringen.
Ich bin bisher nicht sehr aktiv auf Instagram, Linkedin und anderen Plattformen gewesen. Wir merken aber alle wie sehr sich die Zeiten ändern und die Digitalisierung nicht aufzuhalten ist. Daher gehe ich bewusst daran meine Präsenz auf Social Media zu erhöhen. Die Technik und die Funktionsweise, was wann wie sinnvoll zu posten, will ich dieses Jahr erlernen und verstehen.

Ich befasse mich also nicht nur fachlich mit neuen Themen, sondern schule auch mein technisches Verständnis, lerne mehr über Marketing und durchbreche mit neuem Wissen gewohnte Denkmuster. Beim Sichtbar werden wird mich „The Content Society“ begleiten und mit Tipps und Tricks zur Seite stehen. Diese werde ich lernen und mutig in 2022 beginnen umzusetzen.

Sichtbar werden

3. Newsletter

Der Newsletter ist ein weiteres Projekt, welches im Laufe des Jahres dazu kommen wird. Was soll konkret in den Newsletter? Wie sollte dieser aufgebaut sein? In welchem Rhythmus soll er erscheinen und wie schaffe ich die pünktliche Umsetzung? Was sind die technischen Voraussetzungen? Fragen über Fragen.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen: „Ich weiß es noch nicht.“ Macht aber nichts, denn das wird im Laufe des Jahres in ein machbares und erfolgreiches Projekt verwandelt. Wir werden auch dieses Thema in „The Content Society“ zusammen bearbeiten und am Ende wird mein persönlicher Newsletter herauskommen.

 

4. Fachartikel

Meine Arbeit ist vielfältig und herausfordernd und so sind es auch die Themen. Ich arbeite in der Steuerabteilung eines internationalen Konzerns. Hier liegt meine Expertise.

Als ich 2010 meine Urkunde als Steuerberaterin überreicht bekam, waren Virtuelle Assistenten, P2P-Kredite oder Kryptowährungen noch unbekannt. Zunehmend werden Kapitaleinkünfte und der Arbeitsalltag von neuen Trends beeinflusst.
Und nicht nur das: Wir alle werden flexibler und globaler in unserem Alltag. Das hat natürlich auch Auswirkung auf die Besteuerung. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Staaten untereinander und das internationale Steuerrecht gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Kurz zusammengefasst ist die Entwicklung im Steuerrecht spannend und herausfordernd zugleich. Ich möchte mein Wissen auffrischen und vertiefen und aktuelle Themen sowohl im steuerlichen als auch internationalen Kontext beleuchten. Meine Leser möchte ich auf diese Reise mitnehmen, denn: Steuern können durchaus Spaß machen. 🙂

5. Persönlichkeitsentwicklung

Blog-Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen bedeutet auch, sich selbst weiterzuentwickeln, den eigenen Perfektionismus und eigene Ansprüche zu hinterfragen und anzupassen. Aufkommende Zweifel und „Overthinking“ hinter sich zu lassen. Ich werde mich insgesamt auf den Prozess, auf das Abenteuer „Blogging“ einlassen und Step by Step vorwärts gehen. Die Lernkurve wird sich in 2022 steil nach oben bewegen.

Durch die Gemeinschaft gewinne ich an Erfahrung, Knowhow und wertvolle Kontakte. Ich befreie mich im ersten Schritt von dem perfekten, suchmaschinenoptimierten Blog und fange an das zu bloggen, was mich selbst interessiert und bewegt. So werde ich im Verlauf der Zeit meinen eigenen Stil finden und meinen Weg klarer sehen und weiter verfolgen. Denn mein wertvollstes Asset bin ich selbst mit meinem Wissen und meiner Persönlichkeit.
Ich bin reise- und abenteuerlustig und so begebe ich mich auf mein ganz eigenes Blog-Abenteuer und weiß, dass ich mit jedem weiteren Blog-Artikel mir mehr Wissen aneigne und in die Welt trage. Am 31.12.2022 werde ich nicht mehr die gleiche Person sein wie die, die heute diesen Blog schreibt.
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Kategorisiert in Persönliches

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