Ziel 2022: Jeden Monat 1 Buch – Februar

Die Februar-Lektüre: Ende des Monats sogar draußen lesen!

Bereits im Januar habe ich von meinem Ziel erzählt, dass ich jeden Monat mindestens ein Buch lesen will. Es sollen also 12 oder mehr Bücher im Jahr 2022 werden. Welche Bücher ich hierzu zähle und welche nicht, beziehungsweise wie dick oder dünn diese sein dürfen, findest du im Januar Blogartikel. Im letzten Monat habe ich „Becoming“, die Biografie von Michelle Obama und William Shakespeares „Twelfth Night / Was ihr wollt“ vorgestellt (den Blogartikel findest du hier: Ziel 2022: Jeden Monat 1 Buch – Januar).

Diesen Monat bin ich etwas langsamer unterwegs, denn tatsächlich habe ich bis jetzt 1,5 Bücher geschafft. Schlimm? Nein. 🙂 Das erste las sich nämlich auch recht einfach von der Hand, während das zweite interessant, aber etwas schwerfälliger ist. Aber ich will hier nicht länger drum herumreden und komme zu den Büchern selbst:

Mein Buch im Februar: „Die 4-Stunden Woche“ von Tim Ferriss

Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben. Aus dem Einband: 

Warum arbeiten wir uns eigentlich zu Tode? Haben wir nichts Besseres zu tun? Und ob! sagt Timothy Ferriss. Der junge Unternehmer war lange ein Workaholic mit 80-Stunden-Woche. Doch dann hat es bei ihm „Klick“ gemacht. Seitdem praktiziert er MBA – Management bei Absence – und ist seitdem freier, reicher, glücklicher. Mit viel Humor, provokanten Denkanstößen und erprobten Tipps erklärt Ferriss, wie sich die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich verwirklichen lässt. 

 

Mit Absicht halte ich die Zeilen an dieser Stelle kurz, denn ich möchte hier weder etwas nacherzählen noch die Spannung nehmen, wenn du dich für ein kurzweiliges, interessantes Buch mit vielen hilfreichen Tipps entscheiden willst. Meiner Meinung nach solltest du dir das Buch auch nicht entgehen lassen. 😉

Soll ich jetzt gar nichts erzählen? Nein, ich will dir ein wenig von Ferriss‘ Konzept vorstellen und dich vielleicht inspirieren, etwas davon auszuprobieren.

Wie kannst du deine Produktivität steigern? Dich nicht ablenken lassen, dich fokussieren und nicht immer alles perfekt machen. Ferriss‘ Vorschläge sind manchmal einfach. Aber nicht immer so einfach umzusetzen. Aus seinem Buch habe ich mal vier seiner Vorschläge herausgegriffen, die dir im Alltag helfen können, Dinge effektiver zu erledigen:

1. Die Informationsdiät

Ferriss‘ plädiert für eine selektive Ignoranz und konsumiert selbst keine Nachrichten. Er überfliegt allenfalls die Überschriften von Zeitungen am Kiosk auf dem Weg in die Mittagspause. Was bringt’s? Es geht darum, unwichtige oder irrelevante Informationen und Unterbrechungen, mit denen man nichts anfangen kann, zu ignorieren oder umzuleiten. Seiner Meinung nach fallen die meisten Informationen unter alle drei Kategorien.
Verpasse ich da nicht etwas? Nein! Du verpasst nichts, glaube mir. Sollte etwas Wichtiges passieren, wirst du durch dein Umfeld schon informiert werden. Gerade in den letzten zwei Jahren war es eher befreiend nicht stundenlang dieses „eine“ Thema in den Nachrichten zu verfolgen, sich zusätzlich auszutauschen und etwaige Neuerungen um Stundentakt nachhalten zu müssen. Die meisten Informationen sind negativ, kosten dich viel Zeit und können sowieso nicht von dir beeinflusst werden.
Solltest du es ausprobieren? Unbedingt!

 

2. Die 80/20-Regel 

Bekannt ist die 80/20-Regel auch als das Pareto-Prinzip, welches nach dem italienischen Ökonomen und Soziologen Vilfredo Pareto benannt wurde. Es besagt, dass du mit 20 % des Gesamtaufwandes, 80 % der Ergebnisse erzielst. Umgekehrt heißt das, dass die verbleibenden 20 % der Ergebnisse 80 % des Gesamtaufwandes erfordern.

Bei deiner Analyse wirst du sicher einige Dinge entdecken, bei denen du Zeit sparen und deine Produktivität steigern kannst. Das gilt sowohl für deinen Arbeitsalltag als auch für dein Privatleben. Bedenke aber auch: „Done is better than perfect“. Fang an, die wichtigsten Dinge zuerst zu erledigen. Sei nicht zu perfekt! Denn eine Sache komplett zu 100 % zu erledigen oder zu Ende zu machen, ist nicht immer oder zumindest in den seltensten Fällen sinnvoll. Prüfe regelmäßig deine Aufgaben und Ziele nach diesem Prinzip und mache immer erstmal die wichtigen 20 %, bevor du versuchst dich mit den anderen 80 % zu beschäftigen.

 

3. Das Parkinson’sche Gesetz

Am bekanntesten ist das Parkinson’sche Gesetz zum Bürokratiewachstum:  „Work expands so as to fill the time available for its completion.“ Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ – und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. (Quelle: Wikipedia)

Auf magische Weise hat scheinbar die bevorstehende Deadline einer Aufgabe Einfluss darauf, wie lange wir brauchen, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Die (scheinbare) Wichtigkeit und Komplexität einer Aufgabe dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

Hier liegt (d)eine zweite Chance, die Produktivität zu steigern: Verkürze die Arbeitszeit, um die Aufgabe auf das Wesentliche zu beschränken.

 

4. Bist du gerade produktiv oder aktiv?

Arbeitest du gerade deiner selbst willen oder produzierst du Resultate? Anders ausgedrückt: Erfindest du Aufgaben, um wichtigen Dingen aus dem Weg zu gehen? Wer kennt diese Dinge nicht? Aber es hilf nichts; am Ende müssen sie doch erledigt werden. Stelle dir diese Frage immer und immer wieder, aber mindestens dreimal am Tag. Eliminiere dann gnadenlos alle Aufgaben, die keine Resultate produzieren, anstatt „Einsatz“ zu zeigen. Hier ist Einsatz eine andere Bezeichnung für sinnlose Arbeit.

 

Mein Buchausblick: „Sun Tzu für Manager“

Eingangs erwähnt hatte ich 1,5 Bücher… Hier das „halbe“ Buch und ein Beweisfoto, dass ich noch dabei bin es zu lesen. Das Foto habe ich am Sonntag, den 27.02.2022 gemacht; während ich draußen in der Sonne entspannt Kaffee getrunken habe, habe ich auch gleich „Sun Tzu“ und die Sonnenbrille mit nach draußen genommen. Frühling in seiner schönsten Form. 🙂

 

P.S. Am 23. April ist internationaler Tag des Buches. Was für ein Buch willst du bis dahin lesen? 😉

 

 

 

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