Blogdekade oder Perfektio-NICHTS-mus

Ich stelle mich gerade einer Herausforderung nach der anderen. Webseite aufsetzten. Blog starten. Und nun bin ich als frische, dynamische Bloggerin bei der Blogdekade dabei. Bin ich verrückt? Ja, manchmal. Aber oft gehe ich nun mal Wege, die so in meinem Umfeld keiner geht.

Deswegen habe ich auch den Weg in die „The Content Society“ von Judith Peters gefunden und nach gut 12 Wochen des Jahres 2022 sitze ich hier und habe mich entschlossen die Challenge der Blogdekade mitzumachen.

 

Was ist die Blogdekade? 

10 Tage – 10 Blogartikel.

Es geht also darum, in zehn Tagen zehn Blogartikel zu schreiben und zu veröffentlichen. Das ist Wahnsinn. Gerade wenn man erst angefangen hat zu bloggen und die Routinen noch nicht so sitzen. Die Recherchen sind aufwendig für Fachartikel, WordPress und die beiden Editoren haben manchmal ihre eigenen Köpfe, Bilder (!) – nicht zu vergessen die Bilder für die Artikel, das Schreiben selbst ist auch nicht zu vergessen, und so weiter.

Also eine weitere Herausforderung, die mich aus meiner Komfortzone bringen wird. Aber ich bin ja nicht allein. Denn einige in „The Content Society“ haben sich auf diese verrückte Idee von Franzi Blickle eingelassen. Jeden Morgen trifft sich Franzi mit uns live im Zoom-Call und wir brainstormen gemeinsam, welche Themen wir an diesem Tag verbloggen könnten und möchten.
Der Austausch motiviert: Durch Franzis Art alle Teilnehmer mitzunehmen wird die Kreativität angeregt. Aber gleichzeitig auch zu sehen, dass nicht alle bereits Ideen für den Tag haben, ist irgendwie entspannend.

Nein, die Themen der 10 Tage sind nicht vorab durch getaktet oder bereits geschrieben. Bevor auf den „Veröffentlichen“ Button gedrückt werden kann, müssen Ideen und der Schreibfluss in Einklang gebracht werden.

 

Warum mache ich bei der Blogdekade mit? 

Als die Blogdekade von Franzi in der Blog-Community ausgerufen wurde, dachte ich noch: „Najaaa, du hast ja erst angefangen mit bloggen. Willst du dich denn damit stressen? Jeden Tag ein Artikel? So viele Entwürfe, die auf die Veröffentlichung warten, hast du doch gar nicht.“

Hast du auch immer wieder diese Stimme im Kopf, die dir sagt: „Das geht nicht.“ Oder auch: „Warum überhaupt den Stress? Mach mal nicht soviel auf einmal.“ Diese Stimme, die uns vor unheil bewahren will. Sie meint es ja gut. In meinem Fall will sie mich vor einer bereits gemachten Erfahrung beschützen: nämlich mich vor unnötigen und krankmachenden Stress, der mich nochmal in einen Burn-Out befördern kann. Been there, done that.

Aber Moment mal. Es gibt nicht nur bösen, sondern auch guten Stress. Außerdem habe ich gelernt damit umzugehen und habe meine Methoden, um selbst auf mich aufzupassen. Ich habe die Kontrolle über das, was ich kann und will. Gleichzeitig habe ich gelernt zu erkennen, was mich wirklich krank machen würde, wenn ich nicht frühzeitig dagegen steuere.

Ich habe die Kontrolle. Ich entscheide, was wann wie geht oder nicht geht und gemacht wird. So gebe ich dem Stress keinen Raum. Eine Lernkurve, die ich in nach dem Burnout immer weiter trainiere und meine Grenzen erkenne und gegebenenfalls neu setze.

Perfektio-Nichts-mus

Sehr wichtig obendrein: Stress machen wir uns auch oft selbst. Ich arbeite daher stets an meinen Einstellungen und Erwartungen, insbesondere auch mir gegenüber. Deswegen will ich auch an dieser Challenge teilnehmen, um weiter an mir persönlich zu arbeiten. Wie sagte Franzi so schön, das Motto ist auch „Perfektio-Nichts-mus“.

Muss ein Blogartikel lang sein? Nein.

Muss der Artikel (fachlich) in die Tiefe gehen? Nein.

 

Was heißt das für mich?

  • Es ist die Gelegenheit, das Schreiben zu trainieren. Schreiben ist wie ein Muskel und daher dürfen es sich um Artikel handeln, die eben nicht ewig in der Recherche brauchen. Es darf auch mal ein „flotter“ Artikel sein, der vielleicht in 1 Stunde fertig ist. Und weil ich noch nicht so trainiert bin: zuzüglich der Formatierung, die ich aber auch minimal halten darf. 😉
  • Es ist die Gelegenheit, den Artikel zu posten, wenn er kein perfektes Bild hat. Der Schreibstil nicht perfekt ist. Oder was auch immer mich manchmal noch aufhält und der Artikel länger braucht, obwohl er schon steht. Ich darf lernen, dass ich mich nicht immer in Details verlieren muss und sollte.
  • Und wer sagt überhaupt, dass es wirklich 10 Artikel sein „müssen„? Keiner! Noch nicht mal ich! 🙂

Worüber schreibe ich?

Noch weiß ich nicht genau, worüber ich in den nächsten Tagen schreiben werde. Ich denke, es wird eine Mischung aus persönlichen Themen, Expertenartikeln, Reflexionen in unterschiedlichen Längen.

Gestern – an Tag 1 – habe ich (m)einen Fachartikel veröffentlicht: Besteuerung von Einnahmen aus P2P-Krediten

Heute – an Tag 2 – schreibe ich gerade diesen Artikel „Blogdekade oder Perfektio-NICHTS-mus“.

 

Kleiner Spoiler: Ich habe Fun Facts über mich auf der Agenda; die sind als Nebenprodukt bei der Erstellung meiner „Über mich Seite“ entstanden. (In den Fun Facts meiner „Über mich Seite“ gab es sogar etwas, was meine Cousine noch nicht wusste. 😉 )

 

Die Challenge darf mich also nicht nur in meiner Persönlichkeitsentwicklung weiterbringen, sie soll vor allem einfach Spaß machen!

Wann hast du das letzte Mal deine Komfortzone verlassen? Erzähl es mir im Kommentar und lass uns die Magie zusammen spüren.

 

 Komfortzone

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Kategorisiert in Persönliches

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